Neue Radrouten-Karte für den Landkreis Vechta
Eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen ist und bleibt – allen Modetrends wie Inline skaten und Nordic Walking zum Trotz – das Radfahren. Besonders viel Spaß macht das, wenn es bei aller Anstrengung reizvolle Landschaften und kulturelle Besonderheiten zu entdecken gibt. Auf die radsportlichen Highlights des Landkreises Vechta, im Oldenburger Münsterland zwischen Münster und Bremen gelegen, macht die neue Radrouten-Karte aufmerksam. Vorgestellt werden themenbezogene Radtouren zwischen 27 und 130 Kilometer Länge. Alle sieben Touren sind auf der Karte im Maßstab 1:50 000 detailgetreu eingezeichnet sowie im Begleittext beschrieben. Darüber hinaus gibt es Empfehlungen für Unterkünfte und Gaststätten. Die Radrouten-Karte des Landkreises Vechta kann gegen eine Schutzgebühr von 1,50 Euro bestellt werden bei der Tourist-Information Nordkreis Vechta.
Natur genießen auf sieben abwechslungsreichen Touren
Verschlungene Bachläufe, mittelalterliche Mühlenteiche, blühende Heidefelder und grasende Heidschnucken, verwunschene Moorlandschaften als Lebensraum für selten gewordene Tier- und Pflanzenarten – das alles hat der Nordkreis Vechta zu bieten. Natur- und Sportbegeisterte sind hier bestens aufgehoben, denn sie finden Erholung, Ruhe und Abwechslung. Eine der besten Möglichkeiten, die landschaftliche Vielfalt als auch beachtliche kulturhistorische Sehenswürdigkeiten zu entdecken, ist per Rad. Das Radwegenetz ist sehr gut ausgebaut und erstreckt sich über 450 Kilometer auf überwiegend ebenen, gut ausgeschilderten Wegen. Einige der schönsten Touren wurden in der neuen Radrouten-Karte zusammengestellt. Ideal geeignet für ein verlängertes Wochenende ist die-130 Kilometer-Tour „Vom Hof zur Burg durchs tiefe Moor“, die auch Teil der großen Boxenstopp-Route ist www.boxenstopp-route.de. Den ersten Tag können die Radler gemütlich angehen und auf 30 Kilometern eine Sightseeing-Tour entlang der schönsten Sehenswürdigkeiten der Kreisstadt Vechta unternehmen, später dann durch den ehrwürdigen Füchteler Wald und ins Moor fahren. Am zweiten Tag geht es entlang des Großen Moores. Vorbei am Kaffeehaus und Restaurant „Gut Welpe“ mit dem prämierten Golfplatz durch den jahrhundertealten Wald zur schmucken Industriestadt Lohne mit der „Burg Hopen“. Weiter führt die Tour zum Anwesen der Benediktinerinnen mit der „Burg Dinklage“, ins idyllische Naturschutzgebiet „Lüscher Polder“ und zurück nach Vechta. Am dritten Tag geht es auf nach Langförden. Entlang historischer Fachwerkhöfe radelt man in die Geestgemeinde Visbek und begibt sich in die mystische Umgebung der alten Steindenkmäler.
Die 27 Kilometer lange Tour „Rund um den Dümmer“ leitet die Radler an den zweitgrößten Binnensee Niedersachsens. Neben der Seeumrundung führt die Strecke auch ins angrenzende Naturschutzgebiet Ochsenmoor, wo Wasser- und Watvögel beobachtet werden können. Eine ideale Zweitages-Tour ist die 85 Kilometer lange „Seen-Tour“, die den Radsportlern die Seenvielfalt der Region zeigt und sie zum Erfrischungsbad im klaren Wasser einlädt. Radgerechte Unterkünfte entlang dieser Strecke bieten einige Pensionen und der neue Campingplatz „Am Heidesee“. Kulturfreunde kommen bei der Radtour „Kirchen rund um Bakum“ auf ihre Kosten. Die 27-Kilometer-lange Route führt in typisch norddeutsche Orte mit verwinkelter Struktur und viel Fachwerk. Besonders der Stopp in Bakum lohnt, denn in dieser kleinen Gemeinde gibt es viele charmante Kapellen im Barockstil zu entdecken.
Mit dem Fahrrad in den Urwald
Die Tour „Goldenstedt, Vechta, Visbek“ erstreckt sich über 45 Kilometer und führt durch die gleichnamigen Orte und Naherholungsgebiete wie beispielsweise das Waldgebiet Herrenholz mit reichen Eichen-Hainbuchenwäldern und dem als Urwald bezeichneten Hudewald. Unweit von Visbek können die größten Steindenkmäler Deutschlands bestaunt werden. Es handelt sich um mehr als 5.000 Jahre alte Großsteingräber, die von den ersten Ackerbauern und Viehzüchtern Norddeutschlands errichtet wurden. Ein Stopp in Vechta lohnt beispielsweise nicht nur dann, wenn die großen Pferdeauktionen und Hallenreitturniere, die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind, stattfinden. Die Reiterstadt hat mehr zu bieten: einen 1.000 Jahre alten Kirchturm in Vechta-Langförden, die Propsteikirche, die alte Zitadelle und das Museum im Zeughaus. Goldenstedt entzückt Besucher ob seines typisch norddeutschen Dorfcharakters mit schmucken Fachwerkhäusern und liebevoll gepflegten Gärten. Wer länger Zeit hat, sollte einen Besuch im Naturschutz- und Informationszentrum Goldenstedter Moor einplanen. Besucher erhalten interessante Einblicke in den Themenkomplex Moor. Auf dem 800 Meter langen Erlebnispfad werden die Entwicklungen des Moores, der Tier- und Pflanzenwelt und die Nutzungsformen des Moores dargestellt. Übernachtungsmöglichkeiten für die Mehrtages-Touren sind zahlreich. Besonders schön wohnen Gäste im Jugendstil-Hotel „Stüve’s Hotel“ in Visbek www.hotel-stueve.de und im schicken Vila Vita Burghotel in Dinklage www.vilavitahotels.com. Zur kurzen Rast empfiehlt sich das „Café zum Göpel“ in Visbek. Kleiner Geheimtipp: Seit neuestem kann man im „Café zum Göpel“ auch eine schnuckelige Ferienwohnung mieten.
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Die 27 Kilometer lange Tour „Rund um den Dümmer“ leitet die Radler an den zweitgrößten Binnensee Niedersachsens. Neben der Seeumrundung führt die Strecke auch ins angrenzende Naturschutzgebiet Ochsenmoor, wo Wasser- und Watvögel beobachtet werden können. Eine ideale Zweitages-Tour ist die 85 Kilometer lange „Seen-Tour“, die den Radsportlern die Seenvielfalt der Region zeigt und sie zum Erfrischungsbad im klaren Wasser einlädt. Radgerechte Unterkünfte entlang dieser Strecke bieten einige Pensionen und der neue Campingplatz „Am Heidesee“. Kulturfreunde kommen bei der Radtour „Kirchen rund um Bakum“ auf ihre Kosten. Die 27-Kilometer-lange Route führt in typisch norddeutsche Orte mit verwinkelter Struktur und viel Fachwerk. Besonders der Stopp in Bakum lohnt, denn in dieser kleinen Gemeinde gibt es viele charmante Kapellen im Barockstil zu entdecken.
Mit dem Fahrrad in den Urwald
Die Tour „Goldenstedt, Vechta, Visbek“ erstreckt sich über 45 Kilometer und führt durch die gleichnamigen Orte und Naherholungsgebiete wie beispielsweise das Waldgebiet Herrenholz mit reichen Eichen-Hainbuchenwäldern und dem als Urwald bezeichneten Hudewald. Unweit von Visbek können die größten Steindenkmäler Deutschlands bestaunt werden. Es handelt sich um mehr als 5.000 Jahre alte Großsteingräber, die von den ersten Ackerbauern und Viehzüchtern Norddeutschlands errichtet wurden. Ein Stopp in Vechta lohnt beispielsweise nicht nur dann, wenn die großen Pferdeauktionen und Hallenreitturniere, die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind, stattfinden. Die Reiterstadt hat mehr zu bieten: einen 1.000 Jahre alten Kirchturm in Vechta-Langförden, die Propsteikirche, die alte Zitadelle und das Museum im Zeughaus. Goldenstedt entzückt Besucher ob seines typisch norddeutschen Dorfcharakters mit schmucken Fachwerkhäusern und liebevoll gepflegten Gärten. Wer länger Zeit hat, sollte einen Besuch im Naturschutz- und Informationszentrum Goldenstedter Moor einplanen. Besucher erhalten interessante Einblicke in den Themenkomplex Moor. Auf dem 800 Meter langen Erlebnispfad werden die Entwicklungen des Moores, der Tier- und Pflanzenwelt und die Nutzungsformen des Moores dargestellt. Übernachtungsmöglichkeiten für die Mehrtages-Touren sind zahlreich. Besonders schön wohnen Gäste im Jugendstil-Hotel „Stüve’s Hotel“ in Visbek www.hotel-stueve.de und im schicken Vila Vita Burghotel in Dinklage www.vilavitahotels.com. Zur kurzen Rast empfiehlt sich das „Café zum Göpel“ in Visbek. Kleiner Geheimtipp: Seit neuestem kann man im „Café zum Göpel“ auch eine schnuckelige Ferienwohnung mieten.
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3. Juli 2008 | 23:45 Uhr
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