EU-Flughafenpaket nicht ganz ausgereift
Das Board of Airline Representatives in Germany (BARIG e.V.), der weltgrößte nationale Airline-Verband mit über 100 deutschen und internationalen Fluggesellschaften, begrüßt zwar die Anstrengungen der EU-Kommission mit dem aktuell vorgestellten Flughafenpaket für Ordnung am Boden sorgen zu wollen, jedoch vermisst der Verband konkrete Aussagen zur dringenden Beseitigung von Kapazitätsengpässen an wichtigen europäischen Hubs, wie Frankfurt, London oder Mailand-Linate. „Eine europaweite Regelung zur besseren Ausnutzung der Start- und Landerechte ist zwar wichtig, allerdings erreicht dieser Maßnahmenvorschlag im Gesamtkontext betrachtet nur wenig Verbesserung“, ist BARIG-Generalsekretär Martin Gaebges der Meinung.
Für umso wichtiger erachtet der Generalsekretär die Rolle und Verantwortung der Regierungen in den Mitgliedstaaten bei der Entwicklung eines bedarfsgerechten Ausbaus von Hub-Flughäfen. „Verzerrung statt Verbesserung im Wettbewerb ist vor allem beim Thema Nachtflug vorherrschend. Deutschland hinkt beispielsweise Großbritannien oder den Niederlanden hinterher, das hat die Diskussion um den Bau und die Inbetriebnahme der Nordwestlandebahn in Frankfurt gezeigt. Hier ist die EU-Kommission gefragt, eine stärkere koordinierende Rolle einzunehmen, um eine europaweit faire Nutzung von Kapazitäten zu unterstützen“, so Gaebges weiter. In diesem Zusammenhang sei auch die schnelle Realisierung des wichtigsten luftfahrtpolitischen Projektes, dem Single European Sky, von Bedeutung. „Für einen erstklassigen Mobilitäts- und Logistikstandort Europa ist eine effiziente und leistungsorientierte Flugsicherung maßgeblich“.
Beim Thema Bodenverkehrsdienste begrüßt das BARIG die vorgesehene Erhöhung der Anzahl der Mindestanbieter für Bodenabfertigungsleistungen und verspricht sich dadurch mehr Qualität und Kundenorientierung für seine Airlines. „Jedoch muss sichergestellt werden, dass diese Vorteile nicht durch neue bürokratische Hemmnisse verwässert werden“, so Gaebges abschließend.
BARIG (Board of Airline Representatives in Germany) e.V.vertritt und fördert die gemeinsamen Interessen von mehr als 100 Airline-Mitgliedern. Dazu gehören nationale wie auch internationale Fluggesellschaften aus dem Bereich Linienflug, Ferienflug, Air Cargo und Business Avaition, die im deutschen Markt tätig sind. Der Verband mit Sitz in Frankfurt am Main setzt sich seit seiner Gründung 1951 für die Verbesserungen der vertrieblichen und operationellen Bedingungen des Flugverkehrs in Deutschland ein. Im Rahmen des Engagements als repräsentative Einrichtung nimmt BARIG stellvertretend für die Fluggesellschaften Stellung zum Thema Wirtschaftsfaktor Luftfahrt ebenso wie zu den Perspektiven im Luftverkehr, zu Standortfragen für Flughäfen sowie zu Themen rund um Fluglärm, Umwelt und Sicherheit. Weitere Einzelheiten auf www.barig.org.
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Für umso wichtiger erachtet der Generalsekretär die Rolle und Verantwortung der Regierungen in den Mitgliedstaaten bei der Entwicklung eines bedarfsgerechten Ausbaus von Hub-Flughäfen. „Verzerrung statt Verbesserung im Wettbewerb ist vor allem beim Thema Nachtflug vorherrschend. Deutschland hinkt beispielsweise Großbritannien oder den Niederlanden hinterher, das hat die Diskussion um den Bau und die Inbetriebnahme der Nordwestlandebahn in Frankfurt gezeigt. Hier ist die EU-Kommission gefragt, eine stärkere koordinierende Rolle einzunehmen, um eine europaweit faire Nutzung von Kapazitäten zu unterstützen“, so Gaebges weiter. In diesem Zusammenhang sei auch die schnelle Realisierung des wichtigsten luftfahrtpolitischen Projektes, dem Single European Sky, von Bedeutung. „Für einen erstklassigen Mobilitäts- und Logistikstandort Europa ist eine effiziente und leistungsorientierte Flugsicherung maßgeblich“.
Beim Thema Bodenverkehrsdienste begrüßt das BARIG die vorgesehene Erhöhung der Anzahl der Mindestanbieter für Bodenabfertigungsleistungen und verspricht sich dadurch mehr Qualität und Kundenorientierung für seine Airlines. „Jedoch muss sichergestellt werden, dass diese Vorteile nicht durch neue bürokratische Hemmnisse verwässert werden“, so Gaebges abschließend.
BARIG (Board of Airline Representatives in Germany) e.V.vertritt und fördert die gemeinsamen Interessen von mehr als 100 Airline-Mitgliedern. Dazu gehören nationale wie auch internationale Fluggesellschaften aus dem Bereich Linienflug, Ferienflug, Air Cargo und Business Avaition, die im deutschen Markt tätig sind. Der Verband mit Sitz in Frankfurt am Main setzt sich seit seiner Gründung 1951 für die Verbesserungen der vertrieblichen und operationellen Bedingungen des Flugverkehrs in Deutschland ein. Im Rahmen des Engagements als repräsentative Einrichtung nimmt BARIG stellvertretend für die Fluggesellschaften Stellung zum Thema Wirtschaftsfaktor Luftfahrt ebenso wie zu den Perspektiven im Luftverkehr, zu Standortfragen für Flughäfen sowie zu Themen rund um Fluglärm, Umwelt und Sicherheit. Weitere Einzelheiten auf www.barig.org.
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5. Dezember 2011 | 11:40 Uhr
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