Schwarmintelligenz im Reisebüro
Kurs auf den Kunden mit Themenreisen
Kurz nach Erscheinen der fünf neuen Themenkataloge von meinreisespezialist gehen die Reisebüropartner jetzt aktiv auf ihre Kunden zu, um für ihr Spezialangebot zu trommeln. Erstmals ist das exklusive Reiseprogramm auf einer Reisemesse einem großen Publikum präsentiert worden. Sechs meinreisepezialist-Reisebüroinhaber aus ganz Deutschland haben stellvertretend für die insgesamt rund 300 selbstständigen Partner der Marke das neue Themenreiseprogramm auf der Spillmann-Reisemesse in Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart vorgestellt. Die Messe mit in diesem Jahr rund 20 touristischen Ausstellern wird seit zehn Jahren vom Reiseunternehmen Spillmann auf die Beine gestellt. Rund 4.000 Besucher informierten sich über aktuelle Reisetrends. Im kommenden Monat wird meinreisespezialist auf Messen unter anderem am 4./5. und am 11./12. Februar in Ludwigsburg, am 12. Februar in Fulda, am 25. Februar in Vaihingen/Enz sowie vom 22. bis 26. Februar auf der „Reise und Camping“ in Essen erneut mit dem „Thema ist Thema“-Programm 2012 vertreten sein. Weitere bundesweite Termine sind in Planung.
Maßstab für den Erfolg der Messe in Bietigheim-Bissingen: „Wir haben über 1.200 Kataloge ausgegeben und unzählige intensive Beratungsgespräche geführt“, berichtet Necip Söylemis vom meinreisespezialist Artz Reisen aus dem nordrhein-westfälischen Kamp-Lintfort. Söleymis hatte mit seinen Kollegen Manuel Larios (Fernwehlounge, Waltrop), Hans-Jürgen Dittrich (Reisebüro Dittrich, Rheine), Peter Melchior (Reiseagentur Janssen, Norden), Henning Sperling (TravelWorld Solutions, Frechen) und Joachim Teiser (Reisewelt Teiser & Hütter, Neuhof) einen über 20 Quadratmeter großen Stand auf der Messe errichtet. Außerdem hatte das aktive Sextett ein umfangreiches Vortragsprogramm vorbereitet, um Highlights aus den fünf aktuellen Themenkatalogen „Genuss & Lifestyle“, „Aktiv & Erleben“, „Körper & Geist“, „Kultur“ und „Kunstreisen“ vorzustellen. „Die Vortragsräume waren oft bis zum letzten Platz gefüllt“, berichtet Veranstalter Bülent Menekse, Geschäftsführer bei Spillmann. Beispiele für die präsentierten, exklusiv bei meinreisespezialist-Partnern buchbaren Reisen sind eine Gesundheitsreise für Allergiker und Asthmatiker in die Hohen Tauern in Österreich oder das Lifestyle-Produkt „Amerika im Privatflugzeug“.
„Kunden fragen immer weniger Reisen in bestimmte Zielgebiete nach, sondern Urlaub mit Sinn“, erläutert Bülent Menekse. „Die Menschen wollen heute auch in ihrer Freizeit etwas für den Beruf, den Geist, die Gesundheit oder das Selbstbewusstsein tun. Viele kleine, spezialisierte, mittelständische Reiseveranstalter haben auf diesen Trend reagiert und gewinnen daher kontinuierlich Marktanteile hinzu“, so Menekse.
meinreisespezialist, eine Marke der Reisebürokooperation rtk, hat im vergangenen Jahr erstmals exklusiv ein Themenreiseprogramm für ihr Spezialistennetzwerk aufgelegt. Anfang dieses Jahres ist eine zweite Auflage mit rund 50 Angeboten erschienen. Mit den Themenreisen spezialisieren sich meinreisespezialist-Partner noch stärker als bisher und unterscheiden sich damit von Wettbewerbern. Möglich ist diese Spezialisierung vor allem, weil alle Partner nach dem Motto „einer für alle – alle für einen“ auf das Experten-Know-how der jeweils anderen Reisebüros zugreifen können und nicht selbst die komplette Wissensbandbreite vorhalten müssen.
Schwarmintelligenz im Reisebüro
Der Geschäftsführer des Reiseunternehmens Spillmann aus Bietigheim-Bissingen, Bülent Menekse, ist einer von fünf ehrenamtlichen Beiratsmitgliedern bei meinreisespezialist. Außerdem ist der Profi-Touristiker mit 27 Jahren Vertriebserfahrung u.a. Dozent für Touristik und Vertriebsmanagement an der Hochschule Heilbronn und Beirat der Tourismusakademie Baden-Württemberg. In einem Interview äußert sich Menekse zur Zukunft von Themenreisen und individuellen Spezialangeboten.
Plant meinreisespezialist klassische Pauschalreisen durch Themenreisen zu ersetzen?
Nein, das wird uns nicht gelingen. Doch wird ein großer Marktanteil umgeschichtet. Denn wir meinen, dass die Zukunft nicht bei industriell produzierter Massenware liegt.
Worauf führen Sie diesen Trend zurück?
Auf den gesellschaftlichen Wandel und Änderungen in der Arbeitswelt. Konsumenten haben neue Bedürfnisse und Wünsche. Nehmen Sie zum Beispiel die demografische Entwicklung. Die Menschen wissen, dass sie eine höhere Lebenserwartung haben und investieren schon in jungen Jahren, ab 30 plus, um auch im Alter fit und gesund zu bleiben. Gleichzeitig wird das frei verfügbare Einkommen aber immer geringer…
… was eher für günstige Pauschalreisen spricht!
Ganz im Gegenteil. Urlauber sehen das knappe Geld als ein sinnvolles Investment für das eigene Ich. Für den einen ist dabei die Gesundheit wichtig, für den anderen Selbstkompetenz, Vitalität, Stärkung der geistigen Fähigkeiten oder Wissen, Sport und Hobby. Ganz klar, dass die großen Veranstalter diese Bandbreite an individuellen Bedürfnissen nicht mit ihrer industriellen Produktion einfangen können. Schon in den vergangenen Jahren sind Sie nur noch durch Zukäufe gewachsen. Wachstum findet bei kleinen und mittleren Veranstaltern statt, die auf individuelle Spezialprodukte setzen.
Aber sind Reisebüros nur zukunftsfähig, wenn sie auch Veranstalter werden?
Sie sind erstens zukunftsfähig, wenn sie das eigene Profil schärfen, sich im Angebot differenzieren und neue smarte Vertriebsstrukturen aufbauen. Dafür muss man nicht selbst Veranstalter werden, aber man muss dem gesellschaftlichen Wandel folgend mutig das Produktsortiment anpassen. Und sie sind zweitens zukunftsfähig, wenn sie sich spezialisieren und mit anderen Spezialisten eine starke Gemeinschaft, einen Ring, bilden. Bisher müssen Konsumenten mühevoll nach passenden Angeboten suchen. Bei meinreisespezialist wollen wir uns auf einer Plattform positionieren, die spezielle Themenreisen anbietet, die es nur in Fachreisebüros zu buchen gibt. Dafür benötigtes vielschichtiges Fachwissen müssten die großen etablierten Reiseveranstalter erst teuer einkaufen. Wir regeln das über eine Schwarmintelligenz im Reisebüro, die schon längst vorhanden ist.
Heißt das: Achtung große Veranstalter, wir kommen?
Nein, wir werden aber unabhängiger und gehen selbstbewusster mit einem eigenen Profil auf unsere Kunden zu. Gleichzeitig bleiben wir realistisch: Der klassische Reiseveranstaltervertrieb bleibt unser engster Partner und bietet ja vielleicht künftig selbst mehr innovative Produkte an, die wir gern verkaufen.
Bülent Menekse steht Ihren Redakteuren gern für ein Interview zur Verfügung. Sprechen Sie uns an!
meinreisepezialistist eine Reisebürokooperation mit Sitz in Burghausen. Derzeit gehören rund 300 selbstständige Reisebüros aus ganz Deutschland dem Vertriebsverbund an. Idee der Kooperation ist es, individuelle Stärken unabhängiger Reisebüros zu einem schlagkräftigen Netzwerk zusammenzufassen und somit die Marktposition jedes einzelnen Mitglieds zu verbessern. Dabei greifen die Partner auch auf gemeinsame technische Lösungen für den Arbeitsalltag oder Marketingpakete zurück – sowie auf selbst aufgelegte exklusive Reisen. Wichtiges Kennzeichen der Reisespezialisten ist ein gemeinsamer Markenauftritt („Lustsprung in die Welt“).
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Kurz nach Erscheinen der fünf neuen Themenkataloge von meinreisespezialist gehen die Reisebüropartner jetzt aktiv auf ihre Kunden zu, um für ihr Spezialangebot zu trommeln. Erstmals ist das exklusive Reiseprogramm auf einer Reisemesse einem großen Publikum präsentiert worden. Sechs meinreisepezialist-Reisebüroinhaber aus ganz Deutschland haben stellvertretend für die insgesamt rund 300 selbstständigen Partner der Marke das neue Themenreiseprogramm auf der Spillmann-Reisemesse in Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart vorgestellt. Die Messe mit in diesem Jahr rund 20 touristischen Ausstellern wird seit zehn Jahren vom Reiseunternehmen Spillmann auf die Beine gestellt. Rund 4.000 Besucher informierten sich über aktuelle Reisetrends. Im kommenden Monat wird meinreisespezialist auf Messen unter anderem am 4./5. und am 11./12. Februar in Ludwigsburg, am 12. Februar in Fulda, am 25. Februar in Vaihingen/Enz sowie vom 22. bis 26. Februar auf der „Reise und Camping“ in Essen erneut mit dem „Thema ist Thema“-Programm 2012 vertreten sein. Weitere bundesweite Termine sind in Planung.
Maßstab für den Erfolg der Messe in Bietigheim-Bissingen: „Wir haben über 1.200 Kataloge ausgegeben und unzählige intensive Beratungsgespräche geführt“, berichtet Necip Söylemis vom meinreisespezialist Artz Reisen aus dem nordrhein-westfälischen Kamp-Lintfort. Söleymis hatte mit seinen Kollegen Manuel Larios (Fernwehlounge, Waltrop), Hans-Jürgen Dittrich (Reisebüro Dittrich, Rheine), Peter Melchior (Reiseagentur Janssen, Norden), Henning Sperling (TravelWorld Solutions, Frechen) und Joachim Teiser (Reisewelt Teiser & Hütter, Neuhof) einen über 20 Quadratmeter großen Stand auf der Messe errichtet. Außerdem hatte das aktive Sextett ein umfangreiches Vortragsprogramm vorbereitet, um Highlights aus den fünf aktuellen Themenkatalogen „Genuss & Lifestyle“, „Aktiv & Erleben“, „Körper & Geist“, „Kultur“ und „Kunstreisen“ vorzustellen. „Die Vortragsräume waren oft bis zum letzten Platz gefüllt“, berichtet Veranstalter Bülent Menekse, Geschäftsführer bei Spillmann. Beispiele für die präsentierten, exklusiv bei meinreisespezialist-Partnern buchbaren Reisen sind eine Gesundheitsreise für Allergiker und Asthmatiker in die Hohen Tauern in Österreich oder das Lifestyle-Produkt „Amerika im Privatflugzeug“.
„Kunden fragen immer weniger Reisen in bestimmte Zielgebiete nach, sondern Urlaub mit Sinn“, erläutert Bülent Menekse. „Die Menschen wollen heute auch in ihrer Freizeit etwas für den Beruf, den Geist, die Gesundheit oder das Selbstbewusstsein tun. Viele kleine, spezialisierte, mittelständische Reiseveranstalter haben auf diesen Trend reagiert und gewinnen daher kontinuierlich Marktanteile hinzu“, so Menekse.
meinreisespezialist, eine Marke der Reisebürokooperation rtk, hat im vergangenen Jahr erstmals exklusiv ein Themenreiseprogramm für ihr Spezialistennetzwerk aufgelegt. Anfang dieses Jahres ist eine zweite Auflage mit rund 50 Angeboten erschienen. Mit den Themenreisen spezialisieren sich meinreisespezialist-Partner noch stärker als bisher und unterscheiden sich damit von Wettbewerbern. Möglich ist diese Spezialisierung vor allem, weil alle Partner nach dem Motto „einer für alle – alle für einen“ auf das Experten-Know-how der jeweils anderen Reisebüros zugreifen können und nicht selbst die komplette Wissensbandbreite vorhalten müssen.
Schwarmintelligenz im Reisebüro
Der Geschäftsführer des Reiseunternehmens Spillmann aus Bietigheim-Bissingen, Bülent Menekse, ist einer von fünf ehrenamtlichen Beiratsmitgliedern bei meinreisespezialist. Außerdem ist der Profi-Touristiker mit 27 Jahren Vertriebserfahrung u.a. Dozent für Touristik und Vertriebsmanagement an der Hochschule Heilbronn und Beirat der Tourismusakademie Baden-Württemberg. In einem Interview äußert sich Menekse zur Zukunft von Themenreisen und individuellen Spezialangeboten.
Plant meinreisespezialist klassische Pauschalreisen durch Themenreisen zu ersetzen?
Nein, das wird uns nicht gelingen. Doch wird ein großer Marktanteil umgeschichtet. Denn wir meinen, dass die Zukunft nicht bei industriell produzierter Massenware liegt.
Worauf führen Sie diesen Trend zurück?
Auf den gesellschaftlichen Wandel und Änderungen in der Arbeitswelt. Konsumenten haben neue Bedürfnisse und Wünsche. Nehmen Sie zum Beispiel die demografische Entwicklung. Die Menschen wissen, dass sie eine höhere Lebenserwartung haben und investieren schon in jungen Jahren, ab 30 plus, um auch im Alter fit und gesund zu bleiben. Gleichzeitig wird das frei verfügbare Einkommen aber immer geringer…
… was eher für günstige Pauschalreisen spricht!
Ganz im Gegenteil. Urlauber sehen das knappe Geld als ein sinnvolles Investment für das eigene Ich. Für den einen ist dabei die Gesundheit wichtig, für den anderen Selbstkompetenz, Vitalität, Stärkung der geistigen Fähigkeiten oder Wissen, Sport und Hobby. Ganz klar, dass die großen Veranstalter diese Bandbreite an individuellen Bedürfnissen nicht mit ihrer industriellen Produktion einfangen können. Schon in den vergangenen Jahren sind Sie nur noch durch Zukäufe gewachsen. Wachstum findet bei kleinen und mittleren Veranstaltern statt, die auf individuelle Spezialprodukte setzen.
Aber sind Reisebüros nur zukunftsfähig, wenn sie auch Veranstalter werden?
Sie sind erstens zukunftsfähig, wenn sie das eigene Profil schärfen, sich im Angebot differenzieren und neue smarte Vertriebsstrukturen aufbauen. Dafür muss man nicht selbst Veranstalter werden, aber man muss dem gesellschaftlichen Wandel folgend mutig das Produktsortiment anpassen. Und sie sind zweitens zukunftsfähig, wenn sie sich spezialisieren und mit anderen Spezialisten eine starke Gemeinschaft, einen Ring, bilden. Bisher müssen Konsumenten mühevoll nach passenden Angeboten suchen. Bei meinreisespezialist wollen wir uns auf einer Plattform positionieren, die spezielle Themenreisen anbietet, die es nur in Fachreisebüros zu buchen gibt. Dafür benötigtes vielschichtiges Fachwissen müssten die großen etablierten Reiseveranstalter erst teuer einkaufen. Wir regeln das über eine Schwarmintelligenz im Reisebüro, die schon längst vorhanden ist.
Heißt das: Achtung große Veranstalter, wir kommen?
Nein, wir werden aber unabhängiger und gehen selbstbewusster mit einem eigenen Profil auf unsere Kunden zu. Gleichzeitig bleiben wir realistisch: Der klassische Reiseveranstaltervertrieb bleibt unser engster Partner und bietet ja vielleicht künftig selbst mehr innovative Produkte an, die wir gern verkaufen.
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meinreisepezialistist eine Reisebürokooperation mit Sitz in Burghausen. Derzeit gehören rund 300 selbstständige Reisebüros aus ganz Deutschland dem Vertriebsverbund an. Idee der Kooperation ist es, individuelle Stärken unabhängiger Reisebüros zu einem schlagkräftigen Netzwerk zusammenzufassen und somit die Marktposition jedes einzelnen Mitglieds zu verbessern. Dabei greifen die Partner auch auf gemeinsame technische Lösungen für den Arbeitsalltag oder Marketingpakete zurück – sowie auf selbst aufgelegte exklusive Reisen. Wichtiges Kennzeichen der Reisespezialisten ist ein gemeinsamer Markenauftritt („Lustsprung in die Welt“).
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18. Januar 2012 | 09:22 Uhr
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