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Sicherheit im Winterurlaub durch KATWARN

 
KATWARN Austria-App warnt deutsche Urlauber auch in Österreich Deutschland geht in die Winterferien und eines der beliebtesten Reiseziele sind die Berge in Österreich. Doch der Spaß am Schnee kann bei heftigen Schneefällen oder extremen Verkehrssituationen auch zur Herausforderung werden. Rund 17.000 Menschen waren im Januar 2019 mindestens einen Tag in Salzburg oder Vorarlberg eingeschneit und Straßen wegen Lawinengefahr gesperrt. Auch wenn derartige Situationen im Alpenraum immer wieder vorkommen und die Katastrophenschutzverantwortlichen sowie die Gaststätten und Hotels auf solche Situationen eingestellt sind: Verlässliche Informationen, Warnungen und Verhaltenshinweise durch die zuständigen Behörden geben den Menschen Sicherheit. Um betroffene Urlauber rechtzeitig zu informieren und zu warnen, sind bereits seit 2017 die Warn-Apps KATWARN in Österreich und Deutschland miteinander gekoppelt. Egal, wo sich betroffene KATWARN-Nutzerinnen und -Nutzer aufhalten: Wer die KATWARN-App installiert hat, braucht nichts mehr tun, denn sie funktioniert in Deutschland und in Österreich gleichermaßen. Damit ist KATWARN das erste international vernetzte Warnsystem. »Mithilfe des österreichischen KATWARN-Systems erreichen wir die deutschen Urlauber in Österreich, so wie sie es auch zuhause gewohnt sind. Die Nutzung der kostenlosen KATWARN-App in Österreich und Deutschland ist damit ein Stück Sicherheit, das jeder ergreifen sollte«, sagt Magister Robert Stocker, Leiter der Abteilung »Krisen-Management und Katastrophenschutz-Management« beim österreichischen Bundesministerium für Inneres. »Anlässlich der Starkschneefälle und Stürme im heurigen Januar konnten wir durch insgesamt 29 Warnungen die Bevölkerung und unsere Urlaubsgäste rechtzeitig informieren und sensibilisieren!« Seit Anfang des heurigen Jahres ist auch die Vernetzung innerhalb Deutschlands ein Stück weiter gediehen: Das »Modulare Warnsystem« des Bundes (MoWaS) stellt nunmehr alle Warnungen auch dem KATWARN-System zur Verfügung, so dass Nutzerinnen und Nutzer der KATWARN-App sowohl in Österreich als auch in ganz Deutschland umfassend versorgt sind. Das ist neu bei KATWARN: - Offizielle Gefahrenwarnungen der österreichischen Behörden. - Deutschlandweit alle Meldungen des »Modularen Warnsystems« (MoWaS). - Aktivierter Schutzengel mit positionsgenauer Warnung auch beim Grenzübertritt zwischen Deutschland und Österreich. - Weltweit nationale Warnungen aus beiden Ländern über individuelle Themen-Abos und Ortsfavoriten empfangen. Fraunhofer FOKUS Fraunhofer FOKUS erforscht die Digitale Vernetzung und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und Technologie. Seit 1988 unterstützt es Wirtschaftsunternehmen und öffentliche Verwaltung in der Gestaltung und Umsetzung des digitalen Wandels. Dazu bietet Fraunhofer FOKUS Forschungsleistungen von der Anforderungsanalyse über Beratung, Machbarkeitsstudien, Technologieentwicklung bis hin zu Prototypen und Piloten in den Geschäftsbereichen Digital Public Services, Future Applications and Media, Quality Engineering, Smart Mobility, Software-based Networks, Vernetzte Sicherheit, Visual Computing und Analytics an. Mit rund 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Berlin und einem jährlichen Budget von 30 Millionen Euro ist Fraunhofer FOKUS das größte IKT-Institut der Fraunhofer-Gesellschaft. Es erwirtschaftet rund 70 Prozent seines Budgets aus Aufträgen der Industrie und der öffentlichen Hand.

Pressekontakt:
Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS
Niklas Reinhardt
Pressesprecher KATWARN

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