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Das mystische Island – so beliebt wie teuer

 
Es ist bekannt, dass man beim Thema „last minute“ immer mal wieder richtig gute Deals erwischen kann, um auf den letzten Drücker noch einen tollen Urlaub zu haben, oftmals in der Sonne und nur wenige Flugstunden entfernt. Nur wenige Flugstunden entfernt liegt übrigens auch die Hauptstadt Islands, Reykjavik. Sie ist der einzige internationale Flughafen des dünn besiedelten Landes – von Charterflügen nach Akureyri im Sommer mal abgesehen. Man kann sich also lebhaft vorstellen, wie intensiv es in der Hauptstadt zugehen mag, vor Allem da auch die Ostküste der Vereinigten Staaten von Amerika nur wenige Stunden mit dem Flugzeug entfernt ist, was die Mengen an amerikanischen Touristen im Sommer erklärt. Was aber nicht erklärt wird sind die oft horrenden Kosten, die man als Urlauber in diesem herrlichen Land ertragen muss, um in den Genuss einer unfassbaren Natur zu kommen.

Natur ist umsonst – die Wege dorthin aber kosten

Was auffällt: Über 90% der Naturereignisse wie die Geysire oder die vielen Wasserfälle sind kostenlos, weil sie dem Staat gehören und nicht privaten Unternehmen. So kann man, sofern man erstmal ins Land geschafft hat, schnell viel sehen und so auf die Kosten kommen. Denn um dorthin zu kommen, sind oft mehrere Hunderte Kilometer notwendig, da das Land wirklich groß ist, und zudem das Landesinnere kaum erschlossen ist. Die bekannte Ring Road, die einmal komplett um das Land herumführt ist daher die Straße Nummer 1 in Island und stets gut besucht. Es bleibt also festzuhalten, dass zwar die Natur kostenlos ist, die Wege dahin sowie die Übernachtungen – sei es im Hotel, Gasthaus oder entspannter im Camper Van – ziemlich ins Geld gehen. Dafür bekommt man aber auch wirklich was geboten.

Im Winter nichts los – also hin da

Wie in vielen der nordischen Länder passiert auch in Island von Oktober bis März nur recht wenig. Die wenigen Einheimischen fliegen dann entweder gen Süden oder verschanzen sich mit einem Casino Online Besuch daheim, entspannen sich bei Sauna und den wundervollen Polarnächten. Der Tipp daher für alle Sparfüchse die auf Abenteuer stehen: ein Island-Besuch in den Wintermonaten kostet sehr viel weniger, kommt dabei aber immer noch mit Mehrkosten verglichen mit dem Rest Europas daher. Zum Glück aber heißen die Warmen Quellen deswegen so, weil man sie auch im Winter nutzen kann, so bleibt man wohlig warm trotz arktischer Temperaturen.

Stolze Wikinger – mit Hang zur Nostalgie und Familienhistorie

Wer sich zudem ein wenig mit der Geschichte des Landes sowie den ersten dokumentierten Einwohnern befasst, die wird schnell feststellen, dass es auch heute noch viele echte Wikinger im Land gibt – denn wer es einmal geschafft hat, einen Winter in Husavik zu überstehen, den bringt so schnell nichts aus der Bahn. Im Volksmund werden die Bewohner des äußersten Nordostenzipfel auch als Book of Dead bezeichnet, da sie sowohl Buch über ihre Familiengeschichten führen als auch dem tiefsten Wetter nach wie vor die wettergegerbte Stirn bieten. All das ist daher also definitiv eine Reise wert, auch mit dem Wissen über die recht einnehmenden Kosten. Aber einmal im Leben muss man das Land gesehen haben, von dem schon Jules Verne seinen Abstieg zum Mittelpunkt der Erde geplant hat, Kosten hin oder her.