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Die Hartsteinwerke Sooneck gehören zur Tradition und Zukunft von Trechtingshausen

 
Der Bergbau stellt gemeinsam mit dem Tourismus sowie zwei weiteren größeren Gewerbebetrieben ein wichtiges wirtschaftliches Standbein für die Gemeinde Trechtingshausen dar. Ein weit über die Grenzen von Trechtingshausen hinaus bekanntes Unternehmen sind die Hartsteinwerke Sooneck, die im gemeindeeigenen Steinbruch "Sooneck" quarzitische Grauwacke abbauen und verarbeiten. Der terrassenförmige Steinbruch zwischen dem Ort und bei der Burg Sooneck ist, zusammen mit der Clemenskapelle und der Burg Reichenstein, seit Jahrhunderten ein weithin sichtbares Wahrzeichen Trechtingshausens. Der Ursprung des Tagebaus reicht bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts zurück. Seit 1963 liegen die Pachtrechte zum Steinbruch bei der niederländischen Familie de Beijer. Seit 2002 sind die Burg Reichenstein und der Steinbruch Sooneck, gelegentlich als "Goldmine von Trechtingshausen" bezeichnet, Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal. Die Lage des Steinbruchs nahe dem Rhein und der Bundesstraße 9 bringt eine gute Anbindung an internationale Transportwege mit sich. Dank der Hartsteinwerke spielt Trechtingshausen daher eine wichtige Rolle in der internationalen Baustoffversorgung. Mit den Produkten des Steinbruchs wird neben zahlreichen regionalen Bauvorhaben, der Hochwasserschutz entlang des Rheins und seiner Nebenflüsse sowie unter anderem auch der Küstenschutz in den Niederlanden erhalten und erweitert. Zu den "Urgesteinen" des historischen Steinbruchs und damit auch des Ortes gehört Dr. Willem Douw, Betriebsleiter der Hartsteinwerke. Der in Mainz geborene Sprössling einer niederländischen Familie erlebte schon als Kind, wie sein Vater die entscheidenden Maßnahmen durchführte, um Sooneck in die Neuzeit zu führen. Der "Meenzer Bub" hat über den Steinbruch promoviert; es gibt wohl niemanden, der mehr über die Hartsteinwerke Sooneck weiß als der heute 58-jährige Bergbau-Ingenieur Dr. Willem Douw. Dank niederländischer Wurzeln stellt er zudem eine ideale Verbindung zur Eigentümerfamilie de Beijer dar. Auf einer rege besuchten Bürgerversammlung am 25. August 2020 konnte der Bergbau-Ingenieur die vielfältigen Fragen der Bevölkerung umfassend beantworten. Große Einigkeit herrschte bei dem Wunsch, den Steinbruch künftig als touristische Attraktion für Trechtingshausen und Niederheimbach zu nutzen. Als Bereicherung für den Ort wie auch den Steinbruch will der Steinbruchbetreiber diese Anregung künftig planvoll umsetzen. "Wir freuen uns sehr über die lebhafte Unterstützung durch die Trechtingshäuser Bürgerinnen und Bürger", sagt Dr. Willem Douw, "bis hin zur Faszination des Abbaubetriebs". Eng verknüpft mit dem Ort Trechtingshausen, haben die Hartsteinwerke Sooneck seit jeher eine starke soziale Verantwortung für die Gemeinde übernommen. Beispielhaft hierfür stehen das Engagement für die örtliche Sportanlage und den lokalen Karnevalsverein, beides wesentliche soziale Begegnungsstätten für die Bevölkerung. Mit einer substanziellen Jahrespacht, die der Gemeindekasse unmittelbar und in voller Höhe zugutekommt, leistet der Steinbruch zudem das größte direkte finanzielle Einzelengagement zu Gunsten der Kommune. Für die Zukunft Trechtingshausens ist es auch aus diesen Gründen unabdingbar, den Steinbruch in den nächsten Jahren auszubauen; andernfalls fände ein über Jahrhunderte gewachsenes Wahrzeichen am Rande des Ortes ein Ende, weil eine weitere Materialgewinnung am bisherigen Abbauhang auslaufen würde. Die Gemeinde und die Hartsteinwerke Sooneck setzen bei der notwendigen Erweiterung auf eine maximale Transparenz unter Wahrung der Tradition. Das Unternehmen setzt alleine damit schon ein Zeichen, dass es eine freiwillige Umweltverträglichkeitsprüfung beantragt hat. Das bereits durchgeführte Scoping-Verfahren gemäß EU-Richtlinie 97/11 unter Berücksichtigung von § 4 des Baugesetzbuchs (BauGB), § 15 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) und des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) gibt dem Unternehmen ein Pflichtenheft an die Hand, um die Unbedenklichkeit der Erweiterung über sämtliche Fach- und Sachgebiete sicherzustellen, teilweise unter Auflagen, die von der Hartsteinwerke Sooneck GmbH erfüllt werden können. So soll bspw. gewährleistet werden, dass kein zusätzliches Oberflächenwasser unkontrolliert auf die B9 fließt. Zudem ist darauf zu achten, dass sich der Steinbruch auch weiterhin nahtlos in das "Welterbe Oberes Mittelrheintal" einpasst. Schließlich stellt der "Masterplan Welterbe Oberes Mittelrheintal" der Landesregierung Rheinland-Pfalz ausdrücklich fest: "Das Obere Mittelrheintal verfügt über eine Bergbautradition" und nennt als eines der Ziele auch, den Mittelrhein als "attraktiver Standort für Unternehmen und Arbeitsplätze" zu erhalten und fortzuentwickeln. Neben der Erweiterung des Steinbruchs sind die Hartsteinwerke Sooneck mit weiteren zukunftsträchtigen Projekten für die Gemeinde Trechtingshausen befasst. Dazu gehört insbesondere die Bundesgartenschau 2029. Die BuGa 2029 soll in der Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal stattfinden, und zwar stark dezentralisiert entlang einer Strecke von 67 Kilometern am Rhein zwischen Koblenz im Norden und Bingen sowie Rüdesheim im Süden. Diese Planung eröffnet erhebliche Chancen für Trechtingshausen. Die Hartsteinwerke Sooneck bieten an, den Steinbruch mit Projekten am Rhein, auf der Burg Sooneck und im Tagebau planerisch in die Bundesgartenschau einzubeziehen. Die Corona-Krise zeigt, wie wichtig es für jede Region ist, sich nicht nur auf eine einzige wirtschaftliche Säule wie den Tourismus zu stützen, sondern auf ein breiteres Spektrum an ökonomischen Aktivitäten zu bauen. In diesem Sinne stellen die Hartsteinwerke Sooneck neben dem Tourismus und den beiden anderen Gewerbebetrieben eine weitere wichtige Säule für die Gemeinde Trechtingshausen dar.

Pressekontakt: Weitere Informationen:
Dr. Willem Douw, Dipl. Bergbau-Ing., Betriebsleiter Hartsteinwerke Sooneck GmbH, Wilhelmus-de-Beijer-Straße 1, 55413 Trechtingshausen,
E-Mail: dr.willem.douw@debeijer.de

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