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"European Aviation Summt 2007" in Frankfurt eröffnet

 
Erster Redner beim "European Aviation Summit 2007" – einem Gipfeltreffen der europäischen Luftverkehrsindustrie und Politik – war heute in Frankfurt der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Wilhelm Bender. Der Luftfahrt-Gipfel steht im Zusammenhang mit der gegenwärtig deutschen EU-Ratspräsidentschaft. In seinem Grußwort sagte der Fraport-Chef, vor allem die Teilnahme am Luftverkehr entscheide heute darüber, wer in der globalisierten Welt gewinnt oder verliert. Überall werde deshalb die Infrastruktur am Boden ausgebaut, allerdings "in Europa leider nicht gerade am schnellsten".

Der Vorstandsvorsitzende erneuerte die Forderung der Luftfahrtbranche nach einem vereinheitlichten Luftraum über Europa. Um unnötige Klimabelastungen zu vermeiden, müsse außerdem die Infrastruktur am Boden bedarfsgerecht ausgebaut werden.
Für Augenmaß plädierte der Fraport-Vorstandsvorsitzende beim Thema Sicherheit: "Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Aber es gibt eine Schwelle, jenseits der neue Maßnahmen die Airport-Abläufe ohne spürbaren Sicherheitsgewinn behindern." In diesem Zusammenhang meinte Bender zur derzeit praktizierten Handgepäckregelung, sie sei "es sicherlich wert, in aller Ruhe überdacht zu werden". Zum heutigen "European Aviation Summit" kamen Politiker, Parlamentarier, Repräsentanten von Flughäfen, Airlines und Verbänden etc. nach Frankfurt. Hauptaufgabe solcher Branchenveranstaltungen ist außer der Selbstdarstellung gegenüber der interessierten Öffentlichkeit ein Fachdialog mit Politikern und die Diskussion aktueller Luftfahrtthemen. Auf der Rednerliste standen neben Bender unter anderem Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und der Generaldirektor der EU-Kommission, Dr. Matthias Ruete.